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Hochwasser 2010

Viele Anrufe von Verwandten, ehemaligen Ebersbachern und Urlaubern erreichten uns in den letzten Tagen, nach den Besorgnis erregenden Nachrichten in den Medien zum Hochwasser in unserer Region.

Beim ersten Mal vor 8 Tagen wurde Ebersbach/Sa. nicht so schlimm betroffen wie unsere Nachbargemeinden Seifhennersdorf, Friedersdorf und Oppach oder die Städte Zittau und Görlitz und deren Ortsteile. Aber auch in Ebersbach/Sa. führte die Spree sehr viel Wasser und die Feuerwehr musste Keller auspumpen, Sandsäcke verteilen und etlichen Bürgern helfen. Am Wochenende 07./ 08.08.2010 war überwiegend der untere Stadtteil betroffen.
Beim zweiten Mal in der Nacht vom Sonntag zu Montag (15./16.08.) sah die Lage schon etwas dramatischer und kritischer aus und auch diesmal hatten viele Ebersbacher bange Nachtstunden hinter sich gebracht. Die Haushalte die es beim ersten Mal so schlimm erwischt hat wurden auch beim Zweiten Mal heimgesucht und das noch schlimmer als am letzten Wochenende. Und nun hatten auch die Haushalte im Oberdorf einiges abbekommen, ja sogar im Stadtgebiet Oberland standen Keller unter Wasser. Viele alteingesessene Ebersbacher haben gesagt, dass es sowas in Ebersbach/Sa. noch nicht gegeben hat.

Aber nicht allein die Spree sorgte für Wassereinbrüche, am meisten machte allen die starken Regenfälle zu schaffen und ließ Straßen zu Bächen werden. Die Wiesen und Felder konnten die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, da sie schon wie ein Schwamm voll gesogen waren. Regeneinläufe schafften es nicht mehr die Mengen schnell genug aufzufangen.

Die Feuerwehr hatte viele Einsätze zu fahren und auch die Mitarbeiter vom Bauhof legten eine Nachtschicht ein um die B96 vom Schlamm zu befreien. Straßendecken, Randanlagen, Bürgersteige und Zufahrten, Brücken, Kanäle, unser Freibad und das Wasserrad sind sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. 

Zentrale Entsorgung im Flutgebiet eingestellt

Die zentrale Entsorgung von Abfall aus den vom Hochwasser betroffenen Gebieten im Landkreis Görlitz wird am 3. September eingestellt. Begründete Ausnahmefälle sind nur in Abstimmung mit dem Landratsamt Görlitz, Untere Abfallbehörde und den Entsorgern (NEG, EGLZ) möglich.

Nachweislich betroffene Bürger können sich an folgende Ansprechpartner der Unteren Abfallbehörde wenden:
Bereich Löbau-Zittau, Regina Luhn, Tel.: 03583 7967-2759
Bereich Görlitz, Claudia Preussler, 03581 663-3116
Bereich NOL, Irina Dürr, 03588 285-757

Weitere Hilfsangebote

Beratungsstellen der SAB  in Zittau:
Landratsamt Görlitz - Außenstelle Zittau,
Hochwaldstr. 29
02763 Zittau
Tel.: 03583-721333
Mittwoch: 09:00–12:00 und 13:30–18:00 Uhr

Kreishandwerkerschaft Oberlausitz Löbau-Zittau
Lessingstr. 32
02763 Zittau
Tel.: 03583 512407
Donnerstag: 10:00–16:00 Uhr
Freitag: 9:00 - 14:00 Uhr

 

Weitere Informationen unter Tel.: 0351 4910 4920  in der Zeit von  8:00 -18:00 Uhr und unter www.sab.sachsen.de

 

Für Flutopfer sind uns folgende Annahme- und Ausgabestellen für Sachspenden bekannt:


Demokratischer Frauenbund Zittau
Bahnhofstr. 17, Zittau
tägl. von 7 bis 16.30 Uhr
Fr. bis 14.30 Uhr
03583 704787

 

Stadtverwaltung Zittau
Referat Soziales, Technisches Rathaus,  Sachsenstr. 14
Frau Thiele, Tel.: 03583 752216 o.
Frau Gruner, Tel.: 03583 752209

 

Deutsches Rotes Kreuz
Kleiderkammer
Oststr. 14, Zittau
Tel.: 03583 512200
Mo. - Fr.  9 bis 16 Uhr

 

CDU- Geschäftsstelle Görlitz
Dresdener Str. 6, Görlitz
Mo. - Do. 8 bis 16 Uhr

Evang. Versöhnungskirchengemeinde Görlitz
Kirchenbüro Weinhübel
Kirchstr. 1, Weinhübel
tägl. von 15 bis 17 Uhr
Tel.: 03581 83403

 

Bildeindrücke vom 7. und 8. August 2010

Beim ersten Mal am 7. und 8. August 2010 wurde Ebersbach/Sa. nicht so schlimm betroffen wie unsere Nachbargemeinden Seifhennersdorf, Friedersdorf und Oppach oder die Städte Zittau und Görlitz und deren Ortsteile. Aber auch in Ebersbach/Sa. führte die Spree sehr viel Wasser und die Feuerwehr musste Keller auspumpen, Sandsäcke verteilen und etlichen Bürgern helfen. Am Wochenende 07./ 08.08.2010 war überwiegend der untere Stadtteil betroffen.

... und vom 15. / 16. August 2010

Beim zweiten Mal in der Nacht vom Sonntag zu Montag (15./16.08.) sah die Lage schon etwas dramatischer und kritischer aus und auch diesmal hatten viele Ebersbacher bange Nachtstunden hinter sich gebracht. Die Haushalte die es beim ersten Mal so schlimm erwischt hat wurden auch beim Zweiten Mal heimgesucht und das noch schlimmer als am letzten Wochenende. Und nun hatten auch die Haushalte im Oberdorf einiges abbekommen, ja sogar im Stadtgebiet Oberland standen Keller unter Wasser. Viele alteingesessene Ebersbacher haben gesagt, dass es sowas in Ebersbach/Sa. noch nicht gegeben hat.


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Spendenkonto der Stadt

Auch die Stadt Ebersbach/Sa. hat ein Spendekonto für die Hochwassergeschädigten eingerichtet. Spenden können unter dem Verwendungszweck "Hochwasser" gerichtet werden unter folgender Kontonummer:

SPK Oberlausitz-Niederschlesien
Kto.: 3000 209 203
BLZ.: 850 501 00

Dieses Geld wird an Privatpersonen weitergericht die es am dringendsten benötigen.



Zusatzinformation

Es wird zudem ein kommunales Pauschalprogramm zur Regelung von Einzelfällen aufgelegt.
Die Höhe der Förderung bestimmt sich nach der Betroffenheit im Einzelfall, über die durch ein Gremium entschieden wird.

Antragstellung bei den Kommunen



Hilfsangebote

Für Handwerksbetriebe können unter der Tel.-Nr. 0351/4640-935 betroffene Unternehmen den Umfang ihrer Schäden angeben und erfahren woher sie konkrete Unterstützungen herbekommen können und was sie in der akteullen Situation beachten müssen



Kostenlose Energieberatung

Wichtige Information: Solange die kostenlose Beratung für Hochwassergeschädigte gilt, können Betroffene durch den in Ihrem Hause tätigen Energieberater auch kostenlos am Telefon beraten werden.

Tel: 0341 69629-59
Fax: 0341 6892826

 

Sitz des Vereins:
Verbraucherzentrale Sachsen e.V.
Brühl-Center
Brühl 34-38
04109 Leipzig