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Ebersbach/Sa. - an den Quellen der Spree

Lage der Spreequellen

Wull'n mer de Berliner fupp'm
brauch mer oack die Spraa zustupp'm.

 

Oberlausitzer Redensart im Dialekt

 

 

Gleich aus drei Quellen sprudelt die Spree hier im Oberlausitzer Bergland und fließt dann mal munter mal gemächlich die fast 400 km bis in die deutsche Hauptstadt.

Walddorfer Quelle

Die markanteste Erhebung im Spreequellland ist der 583 m hohe Kottmar. Unweit seines Gipfels enspringt die Walddorfer Quelle, mit 478 m Höhe die am höchsten gelegene Spreequelle.
 

Jeden ersten Sonnabend im Monat von April bis Oktober lädt der Zwerg 'Gerbod' an die Spreequelle auf dem Kottmar zu einer zünftigen Spreequelltaufe ein, die sogar urkundlich festgehalten wird (nach vorheriger Anmeldung im Faktorenhof Eibau).

 

Nähere Informationen oder Wunschtermine für eine solche Taufe erhalten Sie in der Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Tourist-Information Spreequellland

Von der Kottmar-Quelle gelangt man nach einem ca. 1-stündigen Spaziergang zur Neugersdorfer Quelle mit ihrem schönen gusseisernen Geländer von 1888.
Am Eingang des Volksbades gelegen, ist sie besonders für den badelustigen Wanderer ein beliebtes Ziel, der im Restaurant ''Pavillon'' auch gut einkehren kann.
Die Stadt Neugersdorf ist am Nordhang des Hutungsberges gelegen, an dessen Fuß etwa in 390 m über NN die ergiebigste der 3 Spreequellen entspringt und das Volksbad mit Wasser versorgt.

Neugersdorfer Quelle
Ebersbacher Spreequelle

Der Spreeborn als eine der drei Spreequellen mit dem seit 1896 bestehenden gusseisernen Pavillon gilt als weitere Sehenswürdigkeit der Stadt Ebersbach/Sa. 1736 wurde ein achteckiger, halboffener Pavillon aus Stein und Holz mit Zwiebeldach erbaut. Wegen Baufälligkeit wurde dieser abgerissen und 1848 durch eine einfaches Holzhäuschen ersetzt. Am 16. August 1896 wurde der jetzige Pavillon feierlich eingeweiht. Dessen Bau kostete zu damaligen Zeiten 5000 Mark und wurde u.a. auch durch viele Spenden finanziert. 1890 lieferte die Spreequelle noch täglich 5 Kubikmeter Wasser. Der schmiedeeiserne Pavillon im Renaissancestil mit Zwiebeldach wird von einem Granitsockel getragen. Der Durchmesser beträgt 5 Meter, die Höhe 10 Meter. Im Brüstungsgeländer sind deutsche, österreichische sowie sächsische und preußische Wappen angebracht. In den oberen Bögen befinden sich Wappen von Orten des Spreelaufes. 1955 wurde das Bauwerk in die Liste der nationalen Kulturdenkmale aufgenommen und unter Denkmalschutz gestellt.
Im Jahr 2000 wurde der völlig verrostete und vom Einsturz gefährdete Pavillon restauriert und erstrahlt nun im neuen Glanze.

Stadtpark von Ebersbach

Neben dem neuen Stadtzentrum von Ebersbach/Sa. entstand in den letzten Jahren der neue Stadtpark von Ebersbach.
 

Im Winkel des Spreezusammenflusses auf der ehemaligen Industriebrache wurden Bäume gepflanzt und eine große Spielwiese mit Wasserspielplatz angelegt. 2007 enstand die Boule-Bahn welche die Ebersbacher und Ihre Gäste nutzen können. Durch das Bankprojekt sind auf dieser Fläche auch einige neue Sitzmöglichkeiten entstanden, so .z.B. die Grasbank.

 

Wer sich die Füße im Wasser kühlen möchte, kann dies im aufgeweiteten Bereich der Oberspree tun und dem Rauschen des Wasserrades am Wehr lauschen. Neuerdings sind auch viele Wildenten da zu finden die sich sichtlich wohlfühlen.

Stadtpark von Ebersbach


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