Ebersbach an der Fils
Seine landschaftliche Atraktivität erhält die Stadt durch die Randlage zur Schwäbischen Alb, das pulsierende Filstal und die Höhen des Schurwaldes
Geschichtliches:
Die verkehrstechnisch günstige Lage prägte die Geschichte von Ebersbach an der Fils seit ihren Anfängen: In römischer Zeit passierte eine Durchgangsstraße das heutige Stadtgebiet. Die Ortsbezeichnung ''Ebersbach'' tauchte erstmals 1170 in der Ursberger Chronik auf.
1178 gründete Volknand von Ebersberg, ein enger Vetrauter Barbarossas, das Kloster Adelsberg.
Nach dem Niedergang der Staufer wurde Ebersbach um 1274 württembergisch.
Bereits 1489 besaß Ebersbach ein eigenes Siegel und Wappen. Aus dem 16. Jahrhundert ist bekannt, dass in Ebersbach an der Fils Hochgerichtsbarkeit ausgeübt wurde.
1519 wurde Ebersbach Poststation. Auch, dass Ebersbach mit Salz handeln durfte, und das, seit 1477 bestehende Marktrecht, machten es zu einem bedeutenden Ort.
Die Ebersbacher Filsbrücke war im 18. Jahrhundert die einzige Göppingens. Ca. 30 Gasthäuser lebten von den Durchreisenden.
Mit der Anbindung an die Eisenbahnlinie im Jahre 1847 war Ebersbach noch verkehrsgünstiger gelegen. Obwohl nun eine wichtige Vorraussetzung für die Industrialisierung geschaffen war, hielt die Fabrikarbeit verstärkt erst in den Jahren nach 1882 Einzug. Vor allem Textilindustrie und Maschinenfabriken siedelten sich in Ebersbach an der Fils an. Ab 1900 wurde der Ort mit elektrischem Strom versorgt. Das Handwerker- und Bauerndorf entwickelte sich zur Industriegemeinde.
Nach der Eingemeindung mehrer Ortsteile wurde Ebersbach 1975 zur Stadt erhoben.
Zu den architektonischen Besonderheiten der Stadt zählen die spätgotische Veitskirche, sowie das ''Alte Pfarrhaus''und die ''Alte Post'', beides Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert. Das Im Jahre 1886 erbaute Rathaus setzt einen weiteren städtebaulichen Akzent.
Ebersbach an der Fils heute:
Ebersbach zeigt sich heute als modernes Zentrum des unteren Filstales. Bahnlinie und Bundesstraße 10 binden die Stadt ebenso in den Großraum Stuttgart wie auch in überregionale Verkehrsverbindungen ein.
In wirtschaftlicher Hinsicht ist die Stadt mit dem Ballungszentrum Stuttgart eng verbunden. Ebersbach verfügt über einen hohen Anteil zukunftsweisender Betriebe, Geschäfte und Unternehmen wie Baugewerbe, Ernährungsgewerbe, Textilgewerbe, Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, Handelsvermittlung und Großhandel sowie Hertsellung von Metallerzeugnissen.
Die umweltbewusste und resourcenschonende Lebensgestaltung hat in Ebersbach an der Fils große Bedeutung. Wichtige Aktionsfelder sind: Energiesparmaßnahmen und dezentrale Energieerzeugung, Landwirtschaft und Landschaftsschutz, sowie regionale Vermarktung.
Die Ebersbacher Landwirtschaft erhält entsprechend ihrer Bedeutung für die Landschaftspflege und als Produzent ökologischer Lebensmittel kommunale Unterstützung.
Ebersbach besitzt eine moderne Infrastruktur. Sämtliche Schulen befinden sich vor Ort, Bildungseinrichtungen wie Stadtbibliothek und Volkshochschule erfreuen sich regen Zuspruchs. Freizeiteinrichtungen, wie das weithin beliebte Waldhöhenfreibad, runden das Bild ab.

