Wandern in der Oberlausitz

Die Oberlausitz bietet vielfältige Möglichkeiten, sich in der Natur zu bewegen. Auf großzügig angelegten Wanderwegen lassen sich die Wälder und ihre Umgebung erforschen.

Auch die Stadt Ebersbach/Sa. bietet Gelegenheit dazu. Auf dem Ebersbacher Rundwanderweg lässt sich viel entdecken. Die "Alte Mangel", ein rekonstruiertes Haus aus dem 19.Jahrhundert auf der Georgswalder Straße, ist immer einen Spaziergang wert. Hier werden oft kulturelle Veranstaltungen wie kleine Musikkonzerte, Ausstellungen oder Bücherlesungen veranstaltet.
Wandert man weiter auf der Gartenstraße gelangt man auf den Hainberg, einen wunderschönen Blick auf den Hempel ermöglicht und müden Beinen eine Verschnaufpause in der gleichnamigen Gaststätte verschafft. Sollte man allzu erschöpft sein, kann gleich ein Zimmer im Hotel genommen und die Wandertour am nächsten Tag fortgesetzt werden. Außerdem kann man ungehindert über den touristischen Übergang zu unseren böhmischen Nachbarn wandern, seit Dezember 2007 ist das nun ohne Grenzkontrollen möglich.

 

Blick vom Hainberg auf den Bauernberg

Blick vom Hainberg auf den Bauernberg

 

Vom Hainberg ist es bis zum Ortsteil Hempel ein Katzensprung. Der angrenzende Wald ist ein beliebter Erholungsort für Einheimische und Gäste und die Gaststätte Blockhaus lädt zum gemütlichen Kaffeetrinken oder Abendbrotessen ein.
Frisch gestärkt geht es zurück über die Haine weiter zum Schlechteberg. Er ist mit ca. 485 Metern der höchste Berg in Ebersbach/Sa. Auf ihm befindet sich der Kriegerehrenhain, der alte Basaltsteinbruch, das Skiheim, die Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterHumboldtbaude mit dem Heimatmuseum darin, der hölzerne Aussichtsturm und nicht zu vergessen jede Menge Natur. Im Winter sind seine Hänge beliebtes Ziel für Rodler, Ski- und Snowboardfahrer. Am Nordhang befindet sich ein Skihang, der auch bei sportlichen Wettkämpfen, die durch den Skiverein organisiert werden, rege genutzt. In der Gaststätte der Humboldtbaude lassen sich verbrauchte Energien wieder auffrischen, nicht nur im Winter. Sollte man nach einem Tag auf dem Schlechteberg die Lust am Wandern noch nicht verloren haben, so geht es geradewegs weiter zur Felsenmühle. Hier lassen sich bei Kaffee und Kuchen kulturelle Höhepunkte wie das Ostersingen und der wundervolle Blick auf unsere schönen böhmische Nachbarn genießen. Von hier aus erreicht man den Spreeborn. Der bereits 1896 errichtete gusseiserne Pavillon beherbergt eine der Quellen der Spree, die als historische Quelle gilt und schon seit 1662 erwähnt wird.

 

Folgen wir weiter dem Rundwanderweg, so gelangen wir in das "neue" Ebersbach/Sa., ins Wohngebiet Oberland. Die einstigen grauen sozialistischen Neubauten werden farbenfroh und wohnlich gestaltet. Im Gewerbegebiet können wir uns nun entscheiden, ob wir weiter in das "alte" Ebersbach vordringen oder in Richtung Kottmar weitergehen. Auf ihm befindet sich die zweite der insgesamt 3 Spreequellen. Sie wird als Rabenbrunnen bezeichnet und ist die wasserreichste von allen.

Wenden wir uns in Richtung Ortsmitte, so können wir auf dem ältesten Weg in Ebersbach/Sa. wandern, dem Oberen Kirchweg. Dort erwartet Sie das neu eingerichtete Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Kaffee-Museum in einem der ältesten Gehöfte, einem Vierseithof der zur Zeit aufwendig restauriert wird. Dann geht es an stattlichen Gehöften und liebevoll erhaltenen Umgebindehäusern vorbei durch das Oberdorf zur evangelischen Kirche. Vor ihr wurde in der Nachwendezeit ein kleiner Park angelegt, der ein wenig Ruhe im hektischen Treiben der Stadt vermittelt. In ihm zu sehen ist der Eber, der Ebersbach/Sa. vermutlich den Namen gab.
Auf unsere evangelische Kirche, die im böhmischen Barockstil erbaut wurde, sind wir besonders stolz. Sie ist eine der schönsten Kirchenbauten in der Oberlausitz. Die prächtigen Malereien, die aus den Jahren um 1730 stammen, tragen ihren Teil dazu bei. Doch eine Besonderheit ist die 1684 erbauteOrgel, die mit ihrem reich vergoldeten Prospekt wohl eine der schönsten Instrumente der Region ist. Sie wurde 1994 nach langer Rekonstruktion wieder geweiht. Die Kirche kann ganztags besichtigt werden.
Die Besichtigung der Kirche lässt sich wunderbar mit dem Besuch unseres Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterFreibades verbinden, da sich beide direkt gegenüber liegen.
Hat man sich ordentlich erfrischt, lässt es sich gemütlich zum Beginn unserer kleinen Reise durch die Stadt Ebersbach/Sa. zurückkehren.

Radwandern in der Oberlausitz

Eine Radtour durch die Oberlausitz ist sicherlich die schönste Art die Schönheit der Natur und der umliegenden Städte und Dörfer zu erkunden. Auch unsere schöne Stadt lädt zum gemütlichen Radeln auf gekennzeichneten Radwegen ein. So lässt sich Ebersbach/Sa. auf dem Ebersbacher Rundwanderweg, der sich über die Haine, den Schlechteberg, das Wohngebiet Oberland, den Gutberg und noch vielen weiteren schönen Plätzen erstreckt, im wahrsten Sinne des Wortes erfahren.

Ebenso lassen sich unsere Wälder auf dem Radwanderweg entdecken, der vom Hempel bis zum Kottmar führt. Sie werden sehen, es lohnt sich, mal wieder etwas für Seele und Körper zu tun, indem Sie einen kleinen Ausflug mit Ihrem Fahrrad unternehmen.

Blick vom Hainberg auf den Kottmar
Blick vom Hainberg auf den Kottmar

Weitere Radwanderwege sind:

Fernradweg Bayreuth - Zittau
Spree - Radfernweg nach Berlin
Umgebindehaus - Radweg Zittau - Neukirch
Spreequell - Radwanderweg


 

Sollten Sie als Gast unserer Stadt kein eigenes Fahrrad dabei haben, so hilft Ihnen der ortsansässige  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Fahrradverleih  gern weiter.

Kartenmaterial zu unseren Rad- und Wanderwegen erhalten Sie in der Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterTourist-Information, im Bürgerbüro oder auf der Internet-Seite des Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster Städteverlages.

Karte von Ebersbach

Legende:

  1. Alte Mangel
  2. Hainberg
  3. Blockhaus
  4. Schlechteberg
  5. Felsenmühle
  6. Spreeborn
  7. Wohngebiet Oberland
  8. Kottmar
  9. Kirche mit Park; Freibad
|  letzte Änderung: 28.09.2009 | Seite drucken |
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